Konflikte und Spannungen gehören zum Alltag. Sei es am Arbeitsplatz, in der Familie, im Freundeskreis oder im öffentlichen Raum. Damit diese nicht eskalieren, ist Deeskalation gefragt. Es geht darum, Konflikte frühzeitig zu erkennen, Spannungen gezielt abzubauen und eine Eskalation zu verhindern. Doch wo fängt Deeskalation an und wann hört sie auf?
Deeskalation bezeichnet den gezielten Prozess, Spannungen, Konflikte oder aggressive Situationen zu reduzieren, bevor sie eskalieren oder außer Kontrolle geraten. Ziel ist es, Ruhe und Kontrolle wiederherzustellen, Gewalt zu vermeiden und eine konstruktive Lösung zu ermöglichen.
Kernpunkte der Deeskalation sind:
- Beruhigung der Beteiligten – z. B. durch ruhige Kommunikation und sachliches Auftreten.
- Vermeidung von Provokationen – respektvoller Umgang, keine aggressiven Reaktionen.
- Klärung der Situation – Zuhören, Verständnis zeigen, Konfliktursachen erkennen.
- Suche nach Lösungen – Kompromisse oder Alternativen aufzeigen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind.

Wann beginnt Deeskalation?
Wenn Menschen laut werden, wenn Emotionen hochkochen oder Wut aufsteigt, dann sind das die sichtbaren Ergebnisse eines Konflikts. Die Deeskalation hat da oft schon eingesetzt. Wenn wir Spannung wahrnehmen, wenn wir bewusst atmen, wenn wir darüber nachdenken, wie wir reagieren, dann beginnt Deeskalation. Wir spüren die innerlichen Anzeichen unseres Körpers und versuchen zu reagieren. Die Zeichen unseres Körpers können wir gezielt nutzen, um die Situation zu verstehen und zu handeln.
Wann musst du handeln?
Deeskalation bedeutet, mit deinem Gegenüber in Beziehung zu bleiben. Sollten jedoch deine Grenzen überschritten werden, das kann verbal oder körperlich sein, dann musst du dich selbst schützen. Dann steht deine Sicherheit an erster Stelle. Wie genau du deine persönliche Sicherheit herstellst, lernst du mit feem.